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Programme de bourses "Echanges Universitaires"

“Protection of Date Palms in Moroccan Oasis”

The date palm also known as Phoenix dactylifera, is a palm tree which mostly grows in arid and semi arid zones of the world. It is famous for its comestible fruit, the date. Besides the cultural and aesthetic features the date palm is a highly economic plant. In Morocco the date palm is spread throughout the entire country and it is estimated that within the Sarahan agriculture zone (470.000Km2) around 4.25 millions productive date palms are grown (Haddouch M., 1996).

Phoenix dactyliferaUnfortunately the survival of the date palm is threatened. Various environmental stresses, but mainly the Bayoud disease caused by the soil fungus Fusarium oxysporum f. sp. Albedinis menaces Moroccan Oasis and date palm cultivation.
In the past decades several significant epidemics were caused by this pathogen and it has been estimated that 2/3 of the date palm that populated south of the Atlas vanished in only one century. The drought of the 80s, desertification and rural exude did not further improve the situation. The Bayoud disease currently spreads east and 5% to 8% of the patrimony disappears each year, while monovarietal culture becomes more and more predominant (Haddouch M., 1996).

The Laboratory of Biochemistry and Plant Biotechnologies (BBP) supervised by Prof. Mohamed Baaziz at the University Cadi Ayyad in Marrakesh, Morocco is greatly interested in understanding the genetic and molecular diversity of the date palm. Genetic and molecular markers are being investigated in order differentiate between resistant/susceptible and male/female date palms. The knowledge of the genetic structure of Oasis permits to establish sustainable strategies to manage and conserve the genetic resource essential for durable development of date palm regions.

The main goals of this project along with participation and involvement in research carried out at an Arabic University were:

  • Assessment of the current approach and state of worldwide research that is being carried out on molecular and genetic markers of the date palm. Special attention was directed to date producing countries of the Mediterranean zone and Arabia.
  • Communication of the collected material to the local research group under the form of presentations and a written report.
  • Recommendation of an approach that leads to a more rapid resolution of the epidemic.

The current biochemical approach that is used in Prof. Baaziz research group is a very cost effective but outdated approach. It is urgently required to redirect research onto a genetic perspective. Unfortunately, the cost and infrastructure for a genetic based research are high. Help from international cooperation are urgently required. Indeed, a genetic fight against the Bayoud disease and the development of easily accessible means of multiplying resistant date palm cultivars is needed to guarantee the survival of the magnificent landscapes and the economic important date palm in Morocco. This will consecutively allow Morocco to again become one of the market leaders in date export.

 


Zagora Valley, southern Morocco
Zagora Valley, southern Morocco
Zagora Valley, southern Morocco

Zagora Valley, southern Morocco

Date market in Zagora
Date market in Zagora
Date market in Zagora
Date market in Zagora

Date palm cultivation with underlying crop plantations, Zagora Valley, southern Morocco
Date palm cultivation with underlying crop plantations, Zagora Valley, southern Morocco

 

Contacts

Professor Mohamed Baaziz
Laboratoire de Biochimie et Biotechnologies des Plantes
Département de Biologie, Faculté des Sciences Semlalia
Université Cadi Ayyad
B.P:2390
40000 Marrakech
Morocco
Tel: +212 24434649, Fax:+212 24437412
E-mail: baaziz@ucam.ac.ma
Website: http://bbplaboratory.ifrance.com/

Lucas Owsianowski
15, Anglesea Street, Ponsonby
1001 Auckand
New Zealand
E-mail: lucas@owsian.com

References

Abdelouahhab Zaid and E. J. Arias-Jimenez (2002). "Date palm cultivation." FAO Plant Production and Protection Papers 156-180
Haddouch, M. (1996). "Situation actuelle et perspectives de développement du palmier dattier au Maroc." CIHEAM Options Méditerranéennes: 63-79


Story Telling: Eine Biologisches Forschungsprojekt an einer Arabischen Universität

Durch das grosse Haupttor betritt man das Universitätsgelände der arabischen Universität Cadi Ayyad in Marrakesch Marokko. Entlang an den Universitätsparkanlagen mit ihren Palmen und schönen Blütenpflanzen, vertiefte ich mich in den Anblick der Gebäude. Die verwunderten Blicke meiner arabischen Mitstudenten versuchte ich immer mit einem gelassen Lächeln zu entgegnen. Drei Monate lange war ich an den Arbeiten eines Pflanzenbiolgie Labor unter Leitung von Prof. Baaziz beteiligt. Es handelte sich dabei um die biochemische Charakterisierung Fusariose resistenten Dattelpalmen. Der Bodenpilz Fusarium oxyspoorum ist in Marokko für ein massives Palmensterben verantwortlich.
Nach den Publikationen zufolge hat das Labor gute und relevant Forschungsergebnisse erzielt. Aus diesem Grunde  erwartet ich also ein gut ausgestattetes molekularbiologisches Laboratorium in der Faculté des Sciences Semlalia vorzufinden.

Doch was ich antraf erstaunte mich. Das Labor war mehr als einfach eingerichtet. Es gab nur eine limitierte Anzahl an Glasbehältern. Kein einziger der Reagenzien war jünger als 5 Jahre und die paar „Maschinen“ die für eine Elektrophorese gebrauchten wurden, waren alt und den Umständen zu flogen schon einigen „bricollages“ untergangen. Insbesondere verwunderte mich, dass sogar die 1.5ml Plastiktübchen (umgangssprachlich Eppendorf) und die Mikropipettenspitzen nach Gebrauch gewaschen und wiederverwendet wurden.

Das waren nun wirklich andere Verhältnisse als ich es aus der Schweiz gewöhnt war. In den Forschungsstationen des Bundes mangelt es nicht an Mitteln, allerdings war aber der anfallende Müll auch entsprechend hoch. Ich berichtete jedenfalls an meine Kollegen in der Schweiz wie einfach die Verhältnisse dieser Labore doch seien. Für sie und mich war es klar, in derartigen Laboren konnte man keine wissenschaftlichen exakten Experimente durchführen. Oder war ich etwa mit dem Ausstattungsniveau der Forschungsstationen des Bundes zu verwöhnt worden?

Einige Tagen nach meiner Ankunft habe ich selbst den Laborkittel angezogen um mich an die Arbeit zu machen. Alles wurde selbst präpariert und sorgfältig hergestellt. Wir arbeiteten mit veralteten Mitteln, doch wir arbeiteten genau. Die Experimente waren sorgfältig geplant und durchgeführt. Jeden Tag erlernte ich neue kleine Tipps und Tricks von meinen Kollegen, die es erlaubten auch mit den einfachsten und veralteten Maschinen und Mitteln gute Manipulationen und Ergebnisse zu erzielen. Jeden Tag verflogen meine Vorurteile mehr und mehr. Sehr schnell gewöhnte ich mich an diese neue Arbeitsweise.

Nach den drei Monaten kann ich berichten, dass das diese Erfahrungen meine Vorgehensweise die ich von der Wissenschaft pflegte doch sehr verändert haben. Wenn man darauf angewiesen ist, kann man sich auch mit den einfachsten Mitteln und ein bisschen „esprit debrouillard“ in der Forschungswelt zurecht finden.
Natürlich können sich solche einfach ausgestattete Laboren nicht unseren westlichen Standard messen. Viele Experimente, insbesondere im Bereich der Genetik, welche fast sterile Hilfsmittel benötigen koennen nicht durchgefuehrt werden. Eine einzige Polymerasen Ketten Reaktion (PCR) kostet schon fast ein ein Viertel des Gehalts einer einfachen Hilfskraft. Trotzdem hat mich diese Erfahrungen zum Entschluss gebracht, dass das man manche Sache im Leben relativiert sehen muss.
Man muss es ihnen lassen, gemessen an den Mitteln welche den Universitäten in Marokko zur Verfügung stehen, machen sie einen sehr gute und professionelle Arbeit.