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KFPE


 

Annual Report 2003 (available in german only)

Einleitung und Überblick

Der vorliegende Jahresbericht der KFPE zuhanden des Rats der schweizerischen wissenschaftlichen Akademien (CASS) dient zugleich allen Mitgliedern und Assoziierten Institutionen der KFPE als Rückblick auf das vergangene Jahr. Die vorliegende Fassung des Jahresberichts wurde von den KFPE-Mitgliedern auf dem Korrespondenzweg gutgeheissen.
Anfangs 2003 trafen sich die Kommissionsmitglieder zur strategischen Mehrjahresplanung 2003 bis 2006, an der erfreulicherweise auch der CASS-Präsident, Werner Stauffacher, teilnahm. Dabei wurden vier Handlungsebenen definiert:
- Entwicklung von forschungsstrategischen Konzepten/Prinzipien
- Vermittlung und Umsetzung entwicklungsorientierter Forschungsprinzipien
- Interessenvertretung und Lobbying
- Management der KFPE
Innerhalb der ersten Handlungsebene wollen wir Erfahrungen aus Forschungspartnerschaften besser kapitalisieren. Dies wird insbesondere über die Impakt-Studie geschehen, die in einem internationalen Verbund die Auswirkungen von Forschungspartnerschaften mit Entwicklungs¬ländern analysiert. Andererseits sollen auch Erfahrungen aus dem Nationalen Forschungs¬schwerpunkt Nord-Süd in die KFPE fliessen und dort weiter bearbeitet werden. Ein weiter Schwerpunkt betrifft die Qualitätsförderung von Forschungspartnerschaften. Die Entwicklung eines ’Handbuchs’ soll den Selektionsprozess von Forschungspartnerschaften verbessern.
Die zweite Handlungsebene betrifft eine Verstärkung der nationalen und internationalen Zusammenarbeit. Auf nationaler Ebene wollen wir die Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen stärken, was bereits im 2002 initiiert wurde, aber auch mit den Akademien und insbesondere mit den NGOs.
Die dritte Handlungsebene konzentriert sich auf die politische Einflussnahme und die Umsetzung der Kommunikationsstrategie, welche Ende 2003 neu überarbeitet wurde. Wir werden die Zusammenarbeit mit den Medien verbessern, aber auch versuchen, die Forschungsbemühungen stärker in die EZA-Gemeinschaft zu tragen. Die KFPE will zudem vermehrt in forschungspolitischen Gremien mitwirken. So wurden im vergangenen Jahr die Kontakte mit dem Bundesamt für Bildung und Wissenschaft (BBW) und der Gruppe für Wissenschaft und Forschung (GWF) intensiviert.
In Zusammenarbeit mit der KPFE hat der Luzerner Nationalrat Hans Widmer (SP) in einer Motion gefordert, dass die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Transitionsländern in den Leistungsvereinbarungen des Bundes mit den Hochschulen hohe Priorität eingeräumt wird. Die Motion wurde vom Bundesrat in ein Postulat umgewandelt.

Anne-Christine Clottu Vogel and Jon-Andri Lys


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