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Was ist die KFPE ?
KFPE


Kommission für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern

Mission
Die KFPE setzt sich für effiziente, wirksame und gleichgestellt Forschungs-zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Transitionsländern ein. Sie leistet damit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und zur Lösung globaler Probleme.

Aktivitäten: Stärken von Forschungspartnerschaften durch Fördern, Vermitteln, Sensibilisieren

Die KFPE fördert die Qualität der Nord-Süd-Forschung. Sie tut dies mit Blick auf die Konzeption, die Sicherstellung adäquater Ressourcen und die Umsetzung dieser Forschung. Kern dieser Arbeit ist das Entwickeln und Propagieren  ethischer und methodologischer Grundlagen zu Forschungs­partnerschaften mit ärmeren Ländern. Die 11 KFPE-Prinzipien haben international grosse Anerkennung und Verbreitung gefunden. Die KFPE will die Reflexion und Debatte darüber, wie Forschungs-partnerschaften weiter verbessert und ihre Wirkung erhöht werden kann, stimulieren. Dazu gehören auch die Entwicklung von Evaluationskriterien und die Kommunikation von Ergebnissen, Erfolgen und Herausforderungen.

Die KFPE vermittelt sowohl zwischen Forschungspartnern als auch zwischen Forschenden und praxisorientierten Akteuren in Politik, Verwaltung und Wirtschaft.  Sie unterstützt die adäquate Vermittlung von Forschungsergebnissen und bringt die Anliegen der Adressaten aus Entwicklungszusammenarbeit und verwandten Politikfeldern in die Forschungsgemeinschaft ein. Sie ist die zentrale Informations-stelle für «Nord-Süd» Forschung sowohl für Forschende als auch für die Adressaten dieser Forschung. Dazu gehören Entwicklungsagenturen, Institutionen der Forschungsförderung, Politik und Wirtschaft. Die KFPE betreibt eine Experten-Datenbank, eine umfassende Homepage und führt themenspezifische Veranstaltungen durch. Sie kann den Personenaustausch unterstützen um Forschungs­netzwerke zu stärken.

Die KFPE sensibilisiert die Forschungsgemeinschaft, politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit für die Notwendigkeit und Anliegen der Forschung in und mit ärmeren Ländern als Beitrag zur Lösung globaler Probleme. Sie übt eine Früher-kennungsfunktion aus, indem sie auf neue wichtige Themen hinweist und diese zielgruppenspezifisch vermittelt. In diesem Sinne ist sie auch beratend tätig. Die KFPE tritt an die Öffentlichkeit, wenn sie dies zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben als notwendig erachtet. Sie tut dies mit Konferenzen, Stellungnahmen und Positions-papieren zur Information von Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft und Verwaltung.

Mitgliedschaft und Anbindung
Mitglieder der Kommission sind Persönlichkeiten mit Erfahrung im Bereich der Forschungspartnerschaften mit Entwicklungs- und Transitionsländern. Zu den assoziierten Institutionen gehören die massgebenden schweizerischen Institutionen der «Nord-Süd» Forschung, sowie ausgewählte NGOs, Unternehmensstiftungen und Bundesstellen. Die Kommission unterhält Geschäftsstelle mit Sitz in Bern. Sie ist der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) angeschlossen.

Finanzierung
Die KFPE finanziert sich aus Grundbeiträgen der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und der SCNAT sowie aus Beiträgen der assoziierten Institutionen. Des Weiteren nimmt sie Mandate entgegen, die sie selber wahrnimmt oder den assoziierten Institutionen zuweist.